Familienandacht für den Palmsonntag

Andacht für Familien zu Palmsonntag (mit Kindern zwischen zwei und acht
Jahren)

Auch wenn keine Gottesdienste stattfinden können Familien Palmsonntag feiern.
Für mitfeiernde Kinder ist es dabei wichtig, möglichst viel auf unterschiedlichen
Ebenen zu spüren.
Materialien: eine kleine Tischdecke, einen Platz zum Feiern (rund um den Tisch oder
im Zimmer einen Sitzkreis), kleine Zweige für alle Familienmitglieder, Jesuskerze,
wenn vorhanden kleines Glöckchen (Triangel, Topfdeckel und Kochlöffel), bunte
Seviertten


Alle Familienmitglieder sitzen im Kreis.
Eines der Kinder darf die Glocke läuten/ Triangel spielen /Topfdeckel schlagen. Sie
sagen sich gegenseitig:


Jetzt geht es los! (Der Gottesdienst beginnt)
Die Kerze in der Mitte wird entzündet.


Wir feiern jetzt im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen
Geistes.
Im Namen des Vaters, der uns seinen Sohn geschickt hat.
Im Namen des Sohnes, der für uns gekommen ist.
Im Namen des heiligen Geistes der uns verbindet. Amen
Wir hören die Geschichte von Palmsonntag nach Matthäus 21, 1-11
Jesus will mit seinen Freunden ein großes Fest in Jerusalem feiern.
Jesus weiß, es wird das letzte große Fest mit seinen Freunden sein.
Er zieht mit seinen Freunden zur Stadt.
Kurz vor der Stadt bietet es einen seiner Freunde ihm ein Eseljunges zu
holen. Darauf reitet es weiter.


Eines der Kinder trägt die Kerze behutsam um den Tisch und stellt sie wieder in der
Mitte ab.


Die Menschen haben schon viel von Jesus gehört.
Er soll der neue König sein.
Sie laufen vor das Tor.
Die Leute reisen Palmzweige ab undwedeln Jesus zu.
Sie rufen: Hosianna
Hört mal wie das klingt. Ruft mit Hosianna Hosianna
Jeder nimmt einen Zweig und wedelt und ruft dazu.
Die Menschen wollen nicht, dass Jesus und der Esel dreckige Füße bekommen. Sie
ziehen sich ihre Kleider aus und legen sie vor Jesus auf den Boden.


Bunte Servierten in die Tischmitte legen, Jesuskerze darauf stellen.Zweige um die
Kerze legen.
Musikalische Familien können an dieser Stelle „Jesus zieht in Jerusalem ein“(314 oder
auf einen Esel reitet er“ singen.
Mit älteren Kindern kann man jetzt darüber reden, wie das wohl war. Was fühlten
die Menschen?Was fühlte Jesus? Und wie ging es wohl seinen Jüngern.


• Jesus kam nicht wie ein Herrscher, sondern auf einem Arbeitstier, dem Esel.
• Die Menschen lebten schon lange in Unterdrückung durch die Römer.
• Die Straßen waren staubig.
• Jesus sagt seinen Jüngern, dass er sterben muss; die aber wollten es nicht
hören.
• Mit Palmsonntag fängt die Karwoche an, also die letzten Tage von Jesus.


Lasst uns überlegen, worum wir bei Gott bitten können.
Jeder, der kann, darf nun sagen was ihm wichtig ist.
Nach jeder Bitte oder Dank sagen wir gemeinsam:

Guter Gott, wir bitten Dich erhöre uns.


Lasst uns nun das Vater unser sprechen. (gerne auch mit Gesten)


Zum Schluss unserer Familienandacht reichen wir uns die Hände.
Wir denken jetzt noch an die Menschen, mit denen wir jetzt nicht feiern
können. ( Oma, Opa, Tante, andere Menschen in der Gemeinde….)


Gott beschütze uns.
Gott sei uns nahe.
Gott begleite uns mit seinem Segen.

Liedvorschlag: Gott du bist so nah, Bewahre uns Gott (171)

Die Kinder können nun noch je nach Fähig- und Fertigkeit ein Bild zum Palmsonntag
malen.

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