Maria bekommt Besuch
Marias Tür war doch so fest verschlossen! Aber nicht für Engel…

Die Adventszeit zeigt es schon den Allerkleinsten: Es ist die Zeit des Türen-Öffnens. Die Kinder denken natürlich an den Adventskalender, Über den sie sich täglich bis Heiligabend freuen können. Der  Familiengottesdienst in Marienborn stellte die Tür nicht nur sinnbildlich in den Mittelpunkt. In drei Spielszenen wurde sie vom kessen Engel geöffnet:

Maria sitzt hinter einer Tür. Alles ist so gut geordnet: die Freundschaft mit Josef, die Geborgenheit in der Familie. Vor dieser Tür warten Kälte, Wind und Ungewissheit. Wie schön, dass man sie zumachen kann. Der Engel pustet die Tür auf. Er Überbringt Maria eine gute und eine schlechte Nachricht. Sie wird Jesus zur Welt bringen. Allerdings wird sich dadurch nicht nur für sie die Welt grundlegend verändern.

eine Hirtin bekommt Besuch
Die Tür zur Welt klemmt. Aber der Himmel kommt hierher!

Später sitzt ein Hirtenmädchen hinter der Tür. Nach einem langen Tag will es gerade nach Hause gehen, aber die Stalltür klemmt mal wieder. Erschöpft denkt es über sein Leben im stickigen Schafstall nach. Wenn doch mal alle Türen aufspringen würden! Da kommt der Engel mit WD-Ewig, löst das Türproblem und verkündet: Dein Glück kommt genau in so einen stickigen Stall – Jesus, der Erlöser.

In der dritten Türszene geht es um einen Weisen aus dem Morgenland, der vor dem Weggehen die Tür verschließen will, aber den Schlüssel nicht findet. Er sucht verzweifelt danach, denn er will all die kostbaren Arbeiten – sein Lebenswerk – nicht unverschlossen zurücklassen. Der  Engel kommt an die Tür und erklärt  ihm, dass er auf seiner Reise etwas viel Kostbareres finden wird,  als er in seinem alten Leben zurücklässt.

Nach diesen Szenen zum Thema Tür und Engel verdeutlichte Pfarrer Dr. Peter Meyer in seiner Predigt die Adventsbotschaft aus der Perspektive einer Tür mit  dem Gedanken: „Wenn Türen reden könnten.“

ein Weiser Mann bekommt Besuch
Alles gut hinter sich abschließen? Nicht so wichtig. Hauptsache, der Weise macht sich schnell auf die Socken.

Zum Abschluss des Gottesdienstes sang die Gemeinde das Lied „Alle Knospen springen auf“ als ein weiteres Sinnbild für die Adventsbotschaft. Dazu passend erhielten alle als Geschenk einen Barbarazweig, in der Hoffnung, dass die Knospen und unsere Herzen sich Öffnen.

Nach dem Gottesdienst gab es noch das schöne traditionelle Adventsliedersingen mit Rainer Guyot und seinem Gitarrenkreis.

Friederike Ebert

Gitarrengruppe um Rainer Guyot am 1. Advent

Danke an alle, die mit vorbereitet, mit gefeiert, mit musiziert und mit gesungen haben!

Der nächste Familiengottesdienst findet am Heiligen Abend statt: Wir laden ein zur ökumenischen Krippenfeier am 24.12. um 16 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Stephan, Mz.-Marienborn.

 

Einen Rückblick auf den Familiengottesdienst zu Erntedank gibt’s hier.